30 Jahre Unabhängige WählerGemeinschaft – Jahreshauptversammlung der UWG
Gemäß der Tagesordnung erfolgte der Kassenbericht und der Bericht der Revisoren. Die Stadträte Grassinger und Jomrich berichteten über die vergangenen und künftigen Aktivitäten in Bau- und Finanzausschuss. Im Bauausschuss ist die UWG vertreten durch Herbert Kreissl sen., Maria Huber und Armin Grassinger. Im vergangenen Jahr wurden 320 Tagesordnungspunkte bearbeitet - so Stadtrat Grassinger. Sieben Projekte fanden ihren Abschluss und konnten ihrer Bestimmung übergeben werden: das Wohn- und Gewerbeareal im Stadteil Höll, das Polizeigebäude, der neu gestaltete Marienplatz, die Gebäude Marienplatz 6 und Pfarrplatz 3, der Wellnessbereich im Caprima und die Wohnanlage in der Reichenberger Strasse. Stadtrat Grassinger gab dann einen Überblick über die laufenden und künftigen Bauprojekte: Sanierung des Baudenkmals "Mädlhaus" und Bau einer Tiefgarage in Teisbach, Neubau einer Zweifachturnhalle der Grundschule St. Josef sowie der Wohn- und Gewerbeeinheit an der Bahnhofstrasse. In Vorbereitung seien folgende Maßnahmen: Sanierung des Baudenkmals Bruckstrasse 11, Sanierung des "Homberg-Turmes", Bau eines Parkdecks am Herrenweiher, Neubau eines Multifunktionsgebäudes an der Kirtawiese. Abschließend verwies Armin Grassinger auf eine Vielzahl von kleineren Baumaßnahmen. Er dankte den Zuhörern und bat um Anregung und Diskussion.
Im Finanzausschuss ist die UWG vertreten durch Franz Bubenhofer, Petra Fante und Manfred Jomrich. " Der Finanzausschuss ist zuständig für die Bereitstellung von finanziellen Mittel zum Ausbau, Umbau und Neubau von Gebäuden und Einrichtungen sowie zur Bewilligung von finanziellen Mitteln für deren Unterhalt", so Stadtrat Jomrich. Des weiteren sei der Finanzausschuss zuständig für Beteiligungen, für Grundstückskäufe und -verkäufe sowie für Personalangelegenheiten. Zur finanziellen Ausstattung der Stadt Dingolfing verwies Stadtrat Jomrich auf die wachsenden Gewerbesteuereinnahmen. Er versicherte: "Selbst wenn die Entwicklung nicht immer stetig bergauf gehen würde, sind genügend Rücklagen vorhanden, um die Pflichtaufgaben und auch die freiwilligen Aufgaben der Stadt Dingolfing in der gewohnten Art und Weise erfüllen zu können." Zu den freiwilligen Leistungen zählen Aufwendungen für die Städtische Musikschule, für die Kreis- und Stadtbibliothek, Zuschüsse für das Betreute Wohnen und das Altenservicezentrum, für Jugendarbeit, Sportförderung und vieles mehr. Besonders hervorzuheben seien - so Jomrich - das Isar-Renaturierungsprojekt, das auch mit EU-Förderung realisiert wird, das Dingfest, das im vergangenen Sommer stattgefunden hatte, sowie die Sonderschau "50 Jahre BMW in Niederbayern" im Industriemuseum. Abschließend machte Stadtrat Jomrich deutlich: "Der Finanzausschuss könnte nicht so effizient arbeiten, wenn nicht eine hocheffiziente Verwaltung die zu beschließenden Maßnahmen vorbereiten würde." Er richtete ein "ausdrückliches Dankeschön an sämtliche Mitarbeiter und leitende Mitarbeiter in der Stadtverwaltung; die Arbeitsleistung, die hier erbracht wird, ist immens."
Erster Bürgermeister und Kreisrat Josef Pellkofer berichtete über die Entwicklung im Kreistag. Sowohl im Bereich Straßenbau als auch im Neu- und Ausbau von Schulen stünden etliche Maßnahmen an, ein großes gemeinsames Anliegen seien die Bemühungen um den Erhalt der beiden regionalen Krankenhäuser im Landkreis Dingolfing-Landau. Nach wie vor gestalte sich die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis gut, effizient und ergebnisorientiert.
Es folgte der letzte Tagesordnungspunkt "Die Mitglieder haben das Wort". Nach regem Meinungsaustausch zwischen Stadträten und Mitgliedern dankte der erste Vorstand, Franz Bubenhofer, allen für ihr Kommen und erklärte die Zusammenkunft für beendet.